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Die 12. Offenen Sächsischen Ski- und Tennis-Meisterschaften fanden vom 22. bis zum 24. Januar 2010 in Chemnitz und Oberwiesenthal statt.
Das diesjährige Teilnehmerfeld war noch nie so groß und die Meldelisten mussten schon sehr zeitig geschlossen werden. Die über 100 Teilnehmer verlangten den Organisatoren im Vorfeld einiges ab, doch am Freitag konnten die Tennisspiele pünktlich im „Sportcenter am Stadtpark“ in Chemnitz beginnen.
Von 10:30 Uhr früh bis weit nach Mitternacht wurde auf sieben Plätzen gespielt, gekämpft, sich geärgert, sich gefreut. Das Schweizer System hatte dabei immer wieder für verblüffende Spielpaarungen gesorgt. Dank der straffen Organisation wurde der Zeitplan trotz der vielen Spiele fast eingehalten. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten der großen Sportanlage konnten auch die Zeiten zwischen den Spielen gut genutzt werden.
Gestärkt durch das Frühstücksbuffet ging es am Samstag in die letzte Tennisrunde. Gegen Mittag waren dann alle Spiele beendet und die jeweiligen Ranglisten nach dem ersten Teil der Meisterschaften standen fest. Die „alten Hasen“ unter den Teilnehmern begannen nun mit der Beurteilung der Tenniswertung unter Berücksichtigung der zu erwartenden Rangfolgen beim zweiten Teil – dem Riesenslalom.
Nach Abschluss der jeweiligen Spiele stand nun die Fahrt nach Oberwiesenthal an. Wie schon in den Wochen zuvor, zeigte sich der Winter von seiner besten Seite. Die Fahrt durch schneebedeckte Wälder bei Sonnenschein machte Vorfreude auf den nächsten Skitag.
Viele nutzten den Samstagnachmittag noch zum Einfahren und Kennen lernen des Fichtelbergs. Am Abend stand noch ein netter Baudenabend im vollbesetzten Hotel „ Zum alten Brauhaus“ auf dem Programm. So konnte man auch als Neuling die anderen Teilnehmer besser kennen lernen, alte Beziehungen auffrischen, die Tennisergebnisse kommentieren oder einen Ausblick auf den Riesenslalom wagen. Diese Gespräche waren so intensiv, dass der Diskjockey – trotz großer Bemühungen - es nicht schaffte, jemanden zum Tanzen zu bewegen.
Der Blick aus dem Fenster am Sonntagmorgen verhieß jedoch nichts Gutes: Der Fichtelberg versank im Nebel… Doch Ernst Scherzer, der frühere Olympiateilnehmer, hatte wieder einen Riesenslalom gesteckt, der von allen trotz etwas eingeschränkter Sicht gut zu bewältigen war. Durch die tiefen Temperaturen waren die Pistenverhältnisse auch noch im zweiten Durchgang für alle gleich gut. Es wurden teilweise ausgesprochen gute Zeiten erzielt und noch viel wichtiger – es gab keine Verletzungen. Auch dieser zweite Teil hat den Teilnehmern bei allem Ehrgeiz sehr viel Spaß bereitet.
Im Tenniscenter von Oberwiesenthal fand dann die mit Spannung erwartete große Siegerehrung statt. Die Ergebnisse des Riesenslaloms wirbelten hier die vorherigen Tennisranglisten teilweise kräftig durcheinander und brachten noch überraschende Endplatzierungen. Die Sieger und Platzierten konnten nicht nur Pokale, sondern auch Sachpreise mit nach Hause nehmen. Hier gilt der Dank allen Sponsoren.
Ich bin sicher, dass alle Beteiligten diese Tage in Chemnitz und Oberwiesenthal genossen haben und auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen möchten, für neue Teilnehmer wird es dann aber schwierig...
An dieser Stelle zum Abschluss nochmals vielen Dank an alle Helfer, die diese Veranstaltung ermöglicht haben, insbesondere an Frank Förster und Frank Liebich.
Horst Schneidereit, Zehlendorfer Wespen
Hinzugefügt sei, dass Teilnehmer aus 7 Bundesländern starteten - davon 14 von den 105 Startern aus dem TVBB-Bereich, wobei diese mit Malina Walter (SC Brandenburg) 1.Pl. Damen; Miriam Binnenbruck (Cottbus) 2.Pl. D30; Marion Wolf (Sielow) 3.Pl. D50; Michael Buchmann (Friedrichshagen) 2.Pl. H50; Prof. Peter Walschburger (Z88 – Planeta Radebeul) 1. H60; Erhard Wolf (Sielow) 2. H60 sehr erfolgreich waren.
Gustav Bethke (TVBB Breitensport)
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